Ausschließlich für Forschungs- und Laborzwecke · Nicht zur Anwendung am Menschen oder Tier

Peppaptid
Haut & Ästhetik

Melanotan II · 10 mg1 / 3 · Produktdarstellung

Illustrative Produktdarstellungen.

Haut & Ästhetik · Peptid

Melanotan II

Zyklisches α-MSH-Analogon; Behörden warnen vor nicht zugelassenen Bräunungsmitteln.

38,25 € regulär / Stück

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Größe
1

Bis zu 20 Stück dieser Variante möglich.

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Stückpreis
38,25 €
Position gesamt (1)
38,25 €
Rabatt
0 %
Ersparnis gesamt
0,00 €
Art
Peptid
Form
Lyophilisiertes Pulver im Vial
Größen
10 mg
Auch bekannt als
MT2, MT-II, Melanotan 2, Melanotan, MT-2, Melanotan 2 Acetate
Verwendung
Ausschließlich Forschungs- und Laborzwecke
Chargenpass & Unterlagen ansehen

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Dein Produkt. Sein Pass.

Messwerte und Herkunft der hinterlegten Laborberichte, zugeordnet nach Produkt und Charge.

PEPPAPTIDPRODUCT PASSPORT

Melanotan II10 mg · lyophilisiert

Laborbericht hinterlegt
Charge
ML10/2025-10-20-A
Prüflabor
Janoshik
Bericht-ID
#90140
Prüfmethode
Im Bericht nicht angegeben
Probe laut Bericht
MT2 10mg
Produktbezug
Melanotan II · 10 mg
ForschungsproduktDokumentstatus · verfügbar
01 / Charge zuordnen

Die Nummer steht auf dem Etikett.

Vergleiche die Charge auf deinem Vial mit dem hinterlegten Bericht.

Bericht #90140 für Charge ML10/2025-10-20-A ist hinterlegt. Die Messwerte stehen unten. Ein Bericht belegt nur die darin tatsächlich geprüften Eigenschaften.

Identität, Gehalt, Reinheit und Sterilität sind unterschiedliche Prüfpunkte. Ein veröffentlichter Bericht ist kein pauschales Prüfsiegel.

Laborbericht #90140 · 10 mg

Charge
ML10/2025-10-20-A
Prüflabor
Janoshik
Bericht-ID
#90140
Probe laut Bericht
MT2 10mg · 10 mg
Auftraggeber laut Bericht
InnoPeptide
Hersteller laut Bericht
www.innopeptide.com
Prüfauftrag
Untersuchung eines oder mehrerer Peptid-Vials
Prüfmethode
Im Bericht nicht angegeben
Messwerte laut Bericht · Werte in Originalreihenfolge
PrüfpunktWert 1Wert 2
Melanotan 211.21 mg11.30 mg
Reinheit99.476%99.433%

Verifizierungsschlüssel (Unique Key)

954KSMTGBF72
Beim Labor prüfen

Den Schlüssel im Janoshik-Portal eingeben. Die Angaben beziehen sich auf die im Bericht bezeichneten Proben und die jeweilige Charge.

Research, in perspective

Forschung. Zum Erkunden.

Ausgewählte Originalpublikationen zu Melanotan II. Was wurde untersucht — und was bleibt offen?

Auswahl · Quellenstand 07.10.2026Keine vollständige Literaturübersicht

Für diese Zeitleiste ist noch keine Publikation hinterlegt.

Das bedeutet nicht, dass keine Forschung existiert. Eine datierte Auswahl wird erst nach Prüfung von Quelle, Stoffidentität und Studienmodell ergänzt.

Laborbefunde, Tiermodelle und Humanstudien sind unterschiedliche Arten von Evidenz. Eine Quellenprüfung ist keine medizinische Fachprüfung; Studien sind kein Nachweis für den Inhalt oder die Qualität eines Forschungsprodukts.

Quellen geprüft am 28.09.2026

Quellen auf Existenz und Kernaussagen geprüft; keine medizinische Fachprüfung. Eine Quellenprüfung bedeutet: Die genannten Quellen wurden auf Existenz und Kernaussagen geprüft. Sie ist keine medizinische oder pharmazeutische Fachprüfung.

Über Melanotan II

Melanotan II ist ein synthetisches, zyklisches Analogon des körpereigenen Hormons α-MSH (alpha-Melanozyten-stimulierendes Hormon). Es wurde ursprünglich an der University of Arizona im Rahmen der Hautkrebsforschung als potenzieller „Bräunungswirkstoff ohne UV-Belastung“ untersucht.

Melanotan II ist nicht identisch mit Afamelanotid (Handelsname Scenesse), einem verwandten, aber chemisch anderen α-MSH-Analogon, das in der EU für eine seltene Stoffwechselerkrankung (erythropoetische Protoporphyrie) zugelassen ist. Melanotan II selbst ist in keinem Land als Arzneimittel zugelassen und wird seit Jahren als unerlaubt vertriebenes „Bräunungsmittel“ über das Internet gehandelt.

Behörden mehrerer Länder haben wiederholt vor der Anwendung Melanotan-haltiger Produkte gewarnt, unter anderem das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) [1](https://www.bfarm.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/pm14-2010.html), die britische Arzneimittelbehörde MHRA sowie die australische Therapeutic Goods Administration (TGA).

Untersuchte Wirkmechanismen

α-MSH und seine Analoga binden an Melanocortin-Rezeptoren. Über den Melanocortin-1-Rezeptor (MC1R) in Hautzellen wird die Bildung des dunklen Pigments Eumelanin angeregt, was zu einer Bräunung unabhängig von UV-Strahlung führen kann.

Melanotan II bindet zusätzlich, anders als das hautspezifischere Afamelanotid, an weitere Melanocortin-Rezeptoren, unter anderem im zentralen Nervensystem. Das erklärt in frühen Studien beobachtete Nebenwirkungen wie spontane Erektionen und Appetitveränderungen, die nicht auf die Hautwirkung zurückgehen.

Forschungsstand

Untersuchte Wirkungen sind keine zugesicherten Eigenschaften dieses Produkts.

Zell- und Laborstudien

Keine uns bekannten Studien.

Tierstudien

Keine uns bekannten Studien.

Studien am Menschen

  • Kleine Phase-I-Studie zur Pigmentierung: Dorr et al., Life Sciences 1996. Untersucht wurden Verträglichkeit und pigmentierende Wirkung wiederholter subkutaner Gaben bei einer kleinen Zahl gesunder Probanden über wenige Wochen.
  • Kleine Studien zur erektilen Funktion: Wessells et al., Journal of Urology 1998 und 2000. Untersucht wurde die Wirkung von Melanotan II auf die Erektionsfähigkeit bei einer kleinen Zahl von Männern mit und ohne erektile Dysfunktion; berichtet wurden unter anderem Übelkeit und Flush als häufige Nebenwirkungen.
  • Diese frühen Studien betrafen ausschließlich das Prüfpräparat unter kontrollierten Studienbedingungen, nicht die heute im Internet gehandelten, unregulierten Produkte.

Grenzen & Unsicherheiten

  • - Für Melanotan II liegt keine Zulassung als Arzneimittel vor, weder in der EU noch in den USA. Die wenigen publizierten Humanstudien sind klein, alt (1996–2000) und dienten der frühen Erforschung, nicht dem Nachweis von Sicherheit für eine breite Anwendung. - In Fallberichten und Behördenwarnungen wurden unter anderem Übelkeit, Flush, Blutdruckanstieg, Veränderungen und Vergrößerungen bestehender Muttermale mit Verdacht auf Melanom, Priapismus (schmerzhafte Dauererektion) sowie einzelne Fälle von Rhabdomyolyse (Muskelzerfall) und Nierenfunktionsstörungen beschrieben. - Produkte aus unregulierten Quellen wiesen in behördlichen Laboranalysen stark schwankende tatsächliche Wirkstoffmengen auf, teils deutlich abweichend von der Deklaration. - Melanotan II darf nicht mit Afamelanotid (Scenesse) verwechselt werden: Afamelanotid ist ein anderes, für eine spezifische seltene Erkrankung zugelassenes Präparat mit eigenem Sicherheitsprofil unter ärztlicher Aufsicht. Diese Zulassung sagt nichts über Melanotan II aus. - Studiendaten aus den 1990er-Jahren zum Prüfpräparat belegen keine Eigenschaften des hier angebotenen Forschungsprodukts.

Zulassungs- und Rechtsstatus

Melanotan II ist weder in der EU (EMA) noch in den USA (FDA) als Arzneimittel zugelassen. Mehrere nationale Behörden – unter anderem BfArM (Deutschland) [1](https://www.bfarm.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2010/pm14-2010.html), MHRA (Vereinigtes Königreich) und TGA (Australien) – haben öffentlich vor gesundheitlichen Risiken durch Melanotan-haltige Produkte gewarnt und Vertriebsstellen geschlossen bzw. sanktioniert.

Das hier angebotene Produkt ist kein Arzneimittel und wurde nicht behördlich geprüft. Es ist ausschließlich für Forschungs- und Laborzwecke bestimmt und nicht zur Anwendung am Menschen vorgesehen. Dies ist keine Rechtsberatung zur Erlaubtheit von Besitz oder Bezug in einzelnen Ländern.

Lagerung

Für dieses Produkt liegen uns keine Herstellerunterlagen zur Lagerung vor. Wir veröffentlichen keine Lagerbedingungen, die wir nicht belegen können. Verbindliche Lagerhinweise kann grundsätzlich nur der tatsächliche Hersteller geben.

Häufige Fragen

Ist Melanotan II dasselbe wie Afamelanotid (Scenesse)?

Nein. Beide sind α-MSH-Analoga, aber chemisch unterschiedliche Moleküle. Afamelanotid ist in der EU für eine seltene Stoffwechselerkrankung zugelassen; Melanotan II ist in keinem Land zugelassen. Die Zulassung von Afamelanotid sagt nichts über Melanotan II aus.

Warum warnen Behörden vor Melanotan II?

Weil Melanotan-haltige Produkte aus unregulierten Quellen stammen, ihre tatsächliche Zusammensetzung unbekannt ist und in Fallberichten ernsthafte Nebenwirkungen wie Muttermalveränderungen mit Melanomverdacht, Priapismus und Muskelschäden beschrieben wurden. BfArM, MHRA und TGA haben deshalb öffentlich gewarnt.

Belegen die Studien aus den 1990er-Jahren die Sicherheit dieses Produkts?

Nein. Die publizierten Studien betrafen kleine Probandengruppen und ein unter Studienbedingungen hergestelltes Prüfpräparat. Sie sagen nichts über Identität, Reinheit oder Gehalt des hier angebotenen Forschungsprodukts aus.

Steht Melanotan II auf der WADA-Dopingliste?

Melanocortin-Rezeptor-Agonisten wie Melanotan II fallen unter die Substanzklasse S2 (Peptidhormone, Wachstumsfaktoren und verwandte Substanzen) der WADA-Verbotsliste, die zu allen Zeiten verboten ist.

Wie viel sollte ich verwenden?

Es gibt keine Anwendungsempfehlung. Das Produkt ist ausschließlich für Forschungs- und Laborzwecke bestimmt.

Quellen

  1. 1.BfArM warnt vor Anwendung melanotanhaltiger Produkte für kosmetische Zwecke, Pressemitteilung 14/10, 28.10.2010
  2. 2.MHRA, FOI-Auskunft zu Nebenwirkungsmeldungen (Yellow Card) für Melanotan II 2012–2022
  3. 3.TGA (Australien): Don't risk using tanning products containing melanotan
  4. 4.Dorr RT et al., Life Sciences 1996: Effects of a superpotent melanotropic peptide in a pilot phase-I clinical study.(kleine Phase-I-Studie)
  5. 5.PubMed-Suche: Wessells H et al., Journal of Urology 1998/2000, Melanotan II erectile function
  6. 6.The Skin Cancer Foundation: Warnung zu Melanotan II inkl. Fallberichten zu Melanom
  7. 7.WADA Prohibited List 2026, Klasse S2 (Peptidhormone, Wachstumsfaktoren und verwandte Substanzen)
  8. 8.EMA: Scenesse (Afamelanotid) – Europäischer öffentlicher Beurteilungsbericht

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